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Feuerwehr Reinstorf hat keine
Nachwuchssorgen
Zum Leben in einem richtigen Dorf gehört die
Freiwillige Feuerwehr. Das finden auch viele Reinstorfer Neubürger.
Gleich acht neue Mitglieder konnte die Freiwillige Feuerwehr Reinstorf
auf ihrer diesjährigen Generalversammlung am 25.Januar neu in den
aktiven Dienst aufnehmen, davon sechs Zugezogene. Damit steigt die Zahl
der aktiven Mitglieder mit einem Schlag um fast 20 Prozent. Nachwuchssorgen
wird es deshalb auf absehbare Zeit für die Feuerwehr Reinstorf nicht
geben. Dort sorgt eine junge Truppe für den Brandschutz. Das
Durchschnittalter beträgt nur 35 Jahre.
Daß die vielbeschäftigte Stützpunktwehr eine zupackende Mannschaft
braucht, zeigte der Jahresbericht von Ortsbrandmeister Christoph Brohm.
Von der kleinen technischen Hilfeleistung über schwere Verkehrsunfälle
bis hin zu spektakulären Großbränden war auch in diesem Jahr wieder
alles dabei. Nicht wenige schmunzelten, als der Ortsbrandmeister
schilderte, wie eine Horndorfer Katze, die in der Höhe eines Baumes der
Mut verlassen hatte, schließlich mit einer Schiebleiter und einer
„Handvoll Breckies“ gerettet werden konnte. Dagegen erinnerte sich
mancher Wehrmann mit Schaudern, als Brohm die Schwierigkeiten eines
Unfall-Einsatzes auf der Bundesstraße beschrieb, bei dem aus einem
umgestürzten Tanklastzug stundenlang ausfließendes Öl aufgefangen und
abgepumpt werden mußte, bevor der LKW schließlich geborgen und die
Straße wieder freigegeben werden konnte. Auch im letzten Jahr war der
Straßenverkehr wieder ein häufiger Anlaß für die Alarmierung der
Reinstorfer Feuerwehr, die zu insgesamt 21 Einsätzen ausrücken musste
und 627 Einsatzstunden leiste. Gemeindebrandmeister Rhatje erinnerte in
seinem Grußwort daran, daß innerhalb der Samtgemeinde Ostheide die
Reinstorfer Wehr am häufigsten zur Hilfe in Nachbarorten gerufen wird.
Er sei stolz, dass er sich dabei immer voll auf die Kameraden verlassen
könne.
Gute Nachrichten konnte Samtgemeindebürgermeister Rolf-Dieter Sohl überbringen.
Die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges (LF 16/12) sei
beschlossen und auf den Weg gebracht. Hierfür werde fast die Hälfte
des gesamten Feuerwehr-Etats aufgewendet. Der Bericht von Gerätewart
Andreas Wedemann und Michael Liersch hatte zuvor noch einmal
verdeutlicht, dass diese Neubeschaffung nicht zu früh kommt. Das
jetzige Fahrzeug ist 28 Jahre alt und wird immer reparaturanfälliger.
Bei den Ehrungen wurde einmal mehr deutlich, dass die Feuerwehr
Generationen verbindet. Walter Jahncke erhielt für 50jährige
Mitgliedschaft das Ehrenkreuz des Landesfeuerwehrverbandes. Gemeinsam
mit Sohn Otfried freute er sich über die Neuaufnahme von Enkel Malte
Jahncke, der die Tradition der in dritter Generation fortsetzt.
Ebenfalls geehrt wurde Willi Sinn für 40 jährige Mitgliedschaft ,Willi
Sinn und Jürgen Schwenk wurde Ehrenmitglied. Befördert wurde Bernd
Biermann zum HLM ,Torsten Stenzel zum HFM, Timo Reimer und Michael Vinke zu OFM ,
Peter Moldenhauer zum FM.
Pressemitteilung
der FF Reinstorf - Frank Hagemann - vom 18.02.2002
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